Ich hatte mich zu früh gefreut, denn vier Tage vor Heiligabend platzte die Blase wieder auf, war allerdings bis Ende Februar wieder zugeheilt. Wie das passieren konnte, ist mir erneut schleierhaft. Doch  immerhin gab es mir die Gelegenheit, meine zuvor aufgestellte These vom Ärztepfusch und die Wirksamkeit des Vorfußentlastungsschuhs erneut zu belegen.  Ich hoffe mal, ich kann den Schuh Anfang Februar endgültig ab legen. Zeit wäre es ja.

Das gleiche wiederholte sich nach Ostern. Aller guten Dinge sind schließlich drei. Jedoch lag es diesmal daran, dass der Orthopädietechniker mir zu dünne Einlagen angefertigt hatte. die sich an dem Fuß eine kleine Lücke entstand, in die der Ballen am großen Zeh eindrang und sich so am Schuhleder gerieben hatte. Bis Neujahr 2017 hatte ich damit jetzt noch Spaß damit. Danach war es zugeheit, wie ich selbst sah und mit die Podologin und der Diabetologe, bei dem ich den Fuß zum zum Verbunden war, unisono bestätigten.

Danach versucht ich es wieder und erneut ging die Stelle auf. Der Orthopädietechniker verwies auf meine Eigenverantwurtung und lehnte eine Entschädigung (etwa für die Fahrten zum Arzt) ab. So ein schäger Vogel, die Dohle. Demnächst fährt ein anderer von meinem Geld in den Urlaub. Der Orthopädietechniker fertigte mir übrigens  2013 Weichbettungseinlagen für Diabetiker an, was er beim Nachfolgeauftrag nicht tat. Warum er mich nicht darauf hinwies, bdass der Arzt mir diese Enlage hatte verschreiben sollen, entzieht sich meiner Kennintis. hiniwes. Eine Nachbesserung half übrigens nicht.  Warum, soll jetzt der MDK klären. Die Antwort des Orthopäden, der mir die Einlagen verschrieb steht auch noch aus.

Doch auch hier hat mir der Vorfußentlastungsschuh gute Dienste geleistet, den man bei einem didiabetischer Fußsyndrom nicht verschreibt. Genau den hatte mein Diabtologe mir noch vor Weihnachten frisch verschrieben. Nach knapp sechs Wochen konnte ich das Teil wieder ausmustern.

Erst im Frühjahr 2017 erfuhr ich übrigens, dass ich bei mir ein Charcot-Fuß entwickelt hat. Dabei brechen Knochen unbemerkt, ohne dass die Betroffenen so wie ich Frakturschmerzen empfinden, sodass eine Orthese besser gewesen wäre. Das ist so ein Skischuh, der als Gipsersatz verordnet wird und dem Patienten die Mobilität erhalten soll. Zudem erspart es den Krankenkassen teure Krankenhausaufenthalte. Kosten: knapp 200,00 €). Als ich in der Fußamulanz des EvK in Herne vorstellig wurde, verpasst mir der dortige Oberarzt so ein Gerät.  Es hat so was Kommunikatives, ist es doch ein schmuckes Teil, auf das mich jeder anspricht, wenn ich vor die Tür gehe. Ich mache mir zuedem immer einen Spaß daraus wenn ich den verduzten Leuten hinterher erkläre, dass es nur eine kleine Blase ist, die ich mir gelaufen hatte. "Ach, sowas kriegt man dann verschrieben?" fragen die Passanten erstaunt. "Ja, aber nur dann, wenn man einen Charcot Fuß hat!", entgegne ich dann immer.

Ich frage mich, warum das immer alles nur mir passiert. Es scheint fast so, als hätte ich ein gewisses Talent, in die Scheiße zu greifen. Heilige Handgranate.