Die Seite wirkt. So hat die Knappschaft hat bereits Strafantrag gegen mich gestellt (s. pdf) weil sie um den guten Ruf fürchtet. So wirft sie mir unter anderem die Aufforderung zur Begehung einer Katalogstraftat vor. (Meine Antwort lesen Sie hier.)

Jau. Jetzt bin ich wohl auch dem Amoklauf von  München Schuld, wie? oder an der Bluttat von Berlin, wo ein 72 jähriger Patient im Berliner Charité-Hospital seinen Arzt erschossen hat. Auch wenn eine manchmal danach ist, so weit möchte ich dann doch nicht gehen. Da sage ich mir lieber: "Jeden Tag einen Mord in Gedanken erspart den Psychiater." Ist doch besser, nicht wahr? Und billiger für die Krankenkassen.

Na wunderbar: Anstatt vor der eigenen Haustüre zu kehren und für einen besseren Service und professionelles Verhalten bei der Behandlung von Patienten zu sorgen, schwingen sie die juristische Keule und versuchen, Opfer und Kritiker mundtot zu machen. Wie findet man denn das? Loriot hätte vielleicht dazu gesagt: as sind ja die "Erpressermethoden einer Gangsterfirma!". Und schauen Sie sich mal diesen Sketch an. Da sagt der Mann zum Schluss über seine Frau: "Ich bringe Sie um. Morgen bringe ich sie um-". Ist er deswegen verurteilt worden? Nicht, das ich wüsste.

Sie sehen, die Reaktion ist lächerlich. Denn schließlich sieht doch wohl jeder, dass das Satire ist. Allerdings eine - bitterböse - Realsatire, bei der mir gar nicht zum Lachen zu mute ist. Und was darf die Satire? Alles! Ich sehe dem Ganzen daher mit trotziger Gelassenheit entgegen. Schließlich kann man immer mal etwas PR gebrauchen.

Der Stein, als kleiner Kiesel gestartet, gerät unerwarteterweise so richtig ins Rollen. Warten wir also ab, welche Lawine da losgetreten wurde und wen sie noch so unter sich begräbt.

Und wo ich gerade dabei bin: das hier gebe ich ja zu - mehr aber auch nicht! Bestärkt durch diese Ereignisse mache ich weiter, getreu meinem Motto: Der hier ärgert die Oberklasse, der Rüding halt die Oberärzte. Motzen befreit schließlich die Seele

 Auf wiedergesehn!